Bio-Musterregion Freiburg

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Die Bio-Musterregion Freiburg zeichnet sich durch ihre besondere Stadt-Land-Beziehung aus. Sie umfasst einerseits die Großstadt Freiburg und andererseits mit den Landkreisen Emmendingen und Breisgau-Hochschwarzwald ein ländlich geprägtes Umland. Insgesamt hat sie eine Gesamtfläche von rund 2.210 km² und 645.000 Einwohner. Die Landschaft erstreckt sich von der Oberrheinebene über Kaiserstuhl, Tuniberg und die Vorbergzone (nördliches Breisgau, Markgräflerland) bis zu den Tälern und Hochlagen des Hochschwarzwalds und der westlichen Baar.

Entsprechend der landschaftlichen Vielfalt sind auch die landwirtschaftlichen Strukturen in der Region besonders vielfältig. In den tiefer gelegenen Gebieten mit günstigem Klima und guten Böden werden vor allem Acker-, Gemüse-, Obst- und Weinbau betrieben. Dabei bieten Sonderkulturen wie Spargel und Beeren ein großes Wertschöpfungspotential für kleine Betriebe. In den Höhen des Schwarzwaldes herrschen vor allem Viehhaltung und Milchwirtschaft vor. Geographisch und historisch bedingt, ist die Landwirtschaft überwiegend kleinteilig strukturiert. Der Anteil biologischer Landwirtschaft in der Region liegt insgesamt über dem Landesdurchschnitt. Ein bedeutender Teil des Öko-Landbaus entfällt dabei auf das Dauergrünland im Schwarzwald. Die Nachfrage wird auch maßgeblich von der „Öko-Hauptstadt“ Freiburg bestimmt.

Durch das Zusammenspiel von Stadt und Land und der vielfältigen naturnahen Erholungslandschaft bietet die Region nicht nur für die lokale Bevölkerung eine hohe Lebensqualität und besondere Genüsse, sondern sie zeichnet sich auch durch eine hohe Attraktivität für Tourist*innen aus.

Zentrales Thema der Bio-Musterregion Freiburg ist die Beziehung zwischen Stadt und Land, zwischen Verbrauchern und Produzenten und zwischen den Akteuren der Wertschöpfungskette von landwirtschaftlicher Erzeugung, Verarbeitung und Handel. Dabei will die Bio-Musterregion nicht nur die Wertschöpfung bio-regionaler Produkte sondern auch die Wertschätzung landwirtschaftlicher Tätigkeiten fördern. Zahlreiche Initiativen engagieren sich bereits in diesem Themenfeld in der Region. Dieses Engagement soll in der Bio-Musterregion in einem starken Netzwerk gebündelt werden.

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