Bio-Musterregion Biosphärengebiet Schwäbische Alb

Die Schwäbische Alb ist eine Landschaft zum Genießen und Entdecken…

Unsere neue Bio-Musterregion Biosphärengebiet Schwäbische Alb (UNESCO-Biosphärenreservat) liegt rund 50 km südöstlich von Stuttgart. Beteiligt an der Bio-Musterregion sind 29 Städte und Gemeinden aus zwei Regierungsbezirken und drei Landkreisen. Entlang der Wertschöpfungsketten wird die Bio-Musterregion auch auf der Gesamtfläche dieser Landkreise Alb-Donau-Kreis, Esslingen und Reutlingen umgesetzt. 
Das Biosphärengebiet Schwäbische Alb hat eine rund 40 km lange Nord-Süd-Ausdehnung und erstreckt sich damit vom Albvorland über den steil aufsteigenden Albtrauf, die Albhochfläche bis an die Donau im Süden. Das Gebiet zeichnet sich durch einen großen Strukturreichtum aus. Es handelt sich dabei um eine über Jahrhunderte gewachsene Kulturlandschaft, die es für zukünftige Generationen zu bewahren gilt. 
Rund 42.800 ha und somit 50,6 % der Flächen im Biosphärengebiet werden für landwirtschaftliche Zwecke genutzt. 15.721 ha, also 18,5 % der Gesamtfläche, sind dabei mit Ackerland und rund 32,1 % mit Grünland bedeckt. Der Anteil des Ökolandbaus im Biosphärengebiet wächst stetig und erreichte im Jahr 2019 rund 5.200 ha, was einem Anteil von rund 11 % an der gesamten landwirtschaftlichen Fläche des Biosphärengebiets Schwäbische Alb entspricht. In der Region gibt es einige Verarbeitungsbetriebe wie z.B. Mühlen, Keltereien, Brauereien, Bäckereien, Metzgereien und zum Teil auch Schlachtbetriebe. Die stetig wachsende Anzahl an erfolgreichen ökologischen Erzeugergemeinschaften und Einzelunternehmen konnte den ökologischen Landbau weiter voranbringen. 
Das Ziel unserer neuen Bio-Musterregion ist die Steigerung des Anteils des Ökologischen Landbaus und die Förderung des Bewusstseins für diesen und die ökologischen Lebensmittel bei den Menschen in der Region. Der Schwerpunkt liegt dabei bei dem Ausbau und der Unterstützung der bio-regionalen Außer-Haus-Verpflegung. Dabei werden neue und bestehende regionale Wertschöpfungsketten aufgebaut und weiterentwickelt. Durch das Zusammenführen von entsprechenden Netzwerken, wozu landwirtschaftliche und verarbeitende Bio-Betriebe sowie die verschieden strukturierten Betriebe mit Außer-Haus-Verpflegung gehören, soll die Netzwerkarbeit gesteigert werden.
Da die ökologische Landwirtschaft die Arbeit in und mit der Natur voraussetzt, werden wir zudem auch Projekte unterstützen zur Arbeit für die Natur im Rahmen der Erhaltung und Förderung der Biodiversität. Diese einzigartige Natur ist für viele Menschen Heimat und für künftige Generationen eine wichtige Lebensgrundlage. Und diese gilt es zu erhalten.

…unser Ziel ist alle Genießer zu animieren unsere wertvollen regionalen Bio-Erzeugnisse für sich zu entdecken.

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