Ausgezeichnet!                                                                          Und natürlich aus Baden-Württemberg.

Landschaft in der BMR Heidenheim plus

Für mehr Bio aus der Region

Die Nachfrage nach biologisch erzeugten Lebensmitteln steigt in Baden-Württemberg kontinuierlich. Gleichzeitig wird Regionalität aufgrund des Vertrauens an die hiesige Produktion, der erwarteten Qualität der Produkte, der kurzen Transportwege und der Transparenz von vielen Verbraucherinnen und Verbrauchern geschätzt. Auch globale Zukunftsfragen wie der Klimawandel oder der Erhalt der Biodiversität spielen eine immer größere Rolle bei den Kaufentscheidungen der Menschen.

Die Landesregierung möchte, dass baden-württembergische Betriebe das Marktpotenzial und den Einkommensvorteil nutzen können, der sich daraus für sie ergibt. Gleichzeitig soll diese Entwicklung auch der Umwelt im Ländle zu Gute kommen.

Die Bio-Musterregionen in Baden-Württemberg

Im Januar 2018 wurden in Folge eines Wettbewerbs die ersten vier Bio-Musterregionen in Baden-Württemberg (eine pro Regierungsbezirk) ausgewählt. Im Rahmen eines zweiten Wettbewerbs kamen Anfang 2019 fünf weitere Bio-Musterregionen dazu. Damit gibt es in Baden-Württemberg nun neun Bio-Musterregionen in denen die ökologische Landwirtschaft entlang regionaler Wertschöpfungsketten gestärkt werden soll.

Kern der Förderung ist die Stelle eines Regionalmanagements, welches die wesentlichen Akteure, also Landwirte, handwerkliche Verarbeiter, regionale Vermarkter und die Verbraucherinnen und Verbraucher miteinander vernetzt und ins Gespräch bringt. Die Stelle des Regionalmanagements wird zu 75% vom Land gefördert. Zusätzlich werden auch die Arbeitsplatzkosten und bis zu 20.000 Euro pro Jahr und Region für Aktivitäten zur "Aktivierung des Gebietes" gefördert.

Lecker und gut für Land und Leute

Das Ziel der Bio-Musterregionen ist mehr Bio für und aus Baden-Württemberg zu erreichen.

In den Bio-Musterregionen engagieren sich Erzeuger, Verarbeiter, Vermarkter und Verbraucher direkt vor Ort. Jede Region setzt ihre Schwerpunkte bei den Themen und Projekten, um die Potenziale des Öko-Sektors auszuschöpfen. Alle Akteure arbeiten eng mit dem Regionalmanagement zusammen. Gemeinsam kreieren sie passende Strategien und Lösungen, um die regionale Bio-Erzeugung nachhaltig zu stärken. Die Arbeit bestehender Regionalinitiativen und Fördermöglichkeiten des Landes und des Bundes werden hierbei stets berücksichtigt und mit einbezogen.

Die insgesamt neun Bio-Musterregionen vernetzen sich auch untereinander. Dabei entstehen nicht nur gemeinsame Projekte und neue Ideen, sie senden auch Impulse für das ganze Land. Durch intensiven Austausch und gemeinsame Projekte profitieren die Regionen voneinander. Ein starkes Netzwerk wächst und gedeiht.



Weitere Informationen zum ökologischen Landbau des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz

 

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