Bio-Musterregion Main-Tauber-Kreis

Der Main-Tauber-Kreis ist der nördlichste Landkreis und somit die nördlichste Bio-Musterregion in Baden-Württemberg. Entsprechend seiner geographischen Lage zeichnet sich der Main-Tauber-Kreis durch ein trockenes und vergleichsweise warmes Klima aus.

Die Flusstäler, der namensgebenden Flüsse Main und Tauber, sind durch steil abfallende Hänge mit den typischen Steinriegeln geprägt. Das Gebiet entlang der Tauber gehört zu den sonnenreichsten und wärmsten Gegenden von Baden-Württemberg. Ein Alleinstellungsmerkmal des Main-Tauber-Kreis ist, dass er als einziger Landkreis in Baden-Württemberg Anteile an drei Weinbauregionen aufweist: Franken, Baden und Württemberg.

Das „Liebliche Taubertal“ ist durch seine Kulturlandschaft und die gut ausgebauten Radwanderwege ein beliebtes Urlaubsziel, das jährlich rund 2 Mio. Touristen anlockt.

 

Der Anteil ökologisch wirtschaftender Betriebe liegt mit 9,5 % etwas über dem Landesdurchschnitt von 8,9 %. Sie bewirtschaften 11,3 % der landwirtschaftlichen Flächen im Landkreis. Dreiviertel dieser Betriebe wirtschaften im Nebenerwerb. Im ökologischen Landbau nimmt der Getreidebau in der Region die dominierende Rolle ein. Darüber hinaus werden verschiedene Sonderkulturen und Nischenprodukte produziert, wie z. B. Wein, Sekt, Rosenprodukte, Fenchel, Fränkischer Grünkern, Braunhirse, Nackthafer, Linsen, Weiderind-, Bison-, und Zebufleisch, Honig, Kürbis sowie Lupinenkaffee. Wohingegen sowohl die konventionelle als auch die ökologische Tierhaltung in den letzte Jahrzenten stark reduziert wurde.

Hier finden Sie direktvermarktende Betriebe im Main-Tauber-Kreis.

Nachrichten


  • 07.10.2022: Eine Beere mit viel Potenzial

    Der Kürbis wird nicht nur an Halloween zu Dekorationszwecken genutzt, sondern bereichert auch den herbstlichen Speiseplan. Im Rahmen der jährlich stattfindenden, landesweiten Aktion „Gutes Essen Erntedank“ sowie der Öko-Aktionstage widmen sich das Landwirtschaftsamt des Landratsamtes Main-Tauber-Kreis und die Bio-Musterregion Main-Tauber-Kreis dieser Gemüsesorte.

  • 30.09.2022: Eine Powerknolle mit Farbkraft

    Die Rote Bete erlebt nach Jahren im Dornröschen-Schlaf geradezu eine Renaissance. Im Rahmen der jährlich stattfindenden, landesweiten Aktion „Gutes Essen Erntedank“ sowie der Öko-Aktionstage widmen sich das Landwirtschaftsamt des Landratsamtes Main-Tauber-Kreis sowie die Bio-Musterregion Main-Tauber-Kreis diesem regionalen Herbstgemüse.

  • 30.09.2022: Kochworkshop im Landwirtschaftsamt am Mittwoch, 5. Oktober und Montag, 24. Oktober

    Die Bio-Musterregion und das Landwirtschaftsamt des Landratsamtes Main-Tauber-Kreis bieten am Mittwoch, 5. Oktober und am Montag, 24. Oktober von 17 bis etwa 20 Uhr einen Kochworkshop unter dem Motto „Den Herbst regional genießen“ an. Der Workshop findet in der Kochwerkstatt im Landwirtschaftsamt, Wachbacher Straße 52 in Bad Mergentheim, statt.

  • 23.09.2022: Hoher Nährstoffgehalt, unendliche Einsatzmöglichkeiten

    Traditionell wird am ersten Sonntag im Oktober Erntedank gefeiert. „Dies ist ein guter Zeitpunkt, um sich über den Wert regionaler Lebensmittel und die Leistungen der heimischen Landwirtschaft bewusst zu werden“, sagt die Leiterin des Landwirtschaftes im Landratsamt Main-Tauber-Kreis, Jennifer Düchs. Im Rahmen der landesweiten Aktion „Gutes Essen Erntedank“ stellt das Landwirtschaftsamt in den nächsten fünf Wochen in der Serie „Regionale Lebensmittel sind WERTvoll“ wöchentlich ein regionales und saisonales Lebensmittel in den Fokus, um dessen besonderen Wert hervorzuheben.

  • 22.07.2022: Bio-Musterregion informiert beim ersten Offenen Forum

    Die Bio-Musterregion Main-Tauber-Kreis hat vor kurzem das erste Offene Forum im Landratsamt in Tauberbischofsheim veranstaltet. Ziel des Offenen Forums ist es, die Öffentlichkeit über die Arbeit des Regionalmanagements der Bio-Musterregion zu informieren. Daneben soll es auch Raum bieten, über Themen zu diskutieren und Impulse für die tägliche Arbeit aus den Kreisen der Interessierten aufzufangen. Das Offene Forum findet jährlich ein- bis zweimal statt und unterstreicht den Mehrwert des Projektes Bio-Musterregion für alle Beteiligten.

 

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