Bio-Musterregion Biberach

Freilandschweine

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Zwischen der Schwäbischen Alb im Westen und der Iller im Osten erstreckt sich in Oberschwaben der Landkreis Biberach. Von intensivem Ackerbau über ausgeprägte Grünlandregionen bis zur Landschaftspflege durch extensive Landwirtschaft in Süddeutschlands größtem zusammenhängendem Moorgebiet, dem Federsee ist einiges an Vielfalt zu finden. Der landwirtschaftliche Schwerpunkt liegt auf der Veredelungswirtschaft, es werden allerdings zunehmend auch Nischen wie Direktvermarktung, Sonderkulturen und Tourismusdienstleistung genutzt. Der Anteil der ökologisch bewirtschafteten Flächen im Landkreis Biberach liegt mit 6,6% unter dem Landesdurchschnitt (9,6% Ba-Wü). Dafür sind die Betriebe überdurchschnittlich groß (rund 50ha LF/Betrieb) und werden zum überdurchschnittlichen Anteil im Haupterwerb (46%) erwirtschaftet.

Für die Produktion gibt es entsprechende Abnahmestrukturen und Wertschöpfungsketten, überwiegend führen die bestehenden Wertschöpfungsketten aber aus dem Kreis hinaus. Hier möchte das Projekt verstärkt angreifen und diese Bereiche im Landkreis weiter ausbauen. Der strategische Ansatz sieht deshalb die Entwicklung und die Stabilisierung der Wertschöpfungsketten vor, dabei werden alle Bereiche entlang einer idealen Gesamtwertschöpfungskette von der Erzeugung bis zum Handel betrachtet. Neben den Bereichen Erzeugung, Verarbeitung und Vermarktung spielen auch die Themen Biodiversität, Streuobst und Ressourcenschutz eine wichtige Rolle. Ein zentrales Thema ist die Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit, darunter fällt die Weiterentwicklung von Beratungs- und Bildungsstrukturen in und außerhalb der Landwirtschaft, der Ausbau der Wissens- und Bewusstseinsbildung für nachhaltiges Konsumverhalten, ökologische Wirtschaftsweisen und ökologische Zusammenhänge bei Verbrauchern und Landwirten.

Nachrichten


  • 29.03.2021: Bio in der Gemeinschaftsverpflegung – wie kann das gelingen?

    Eine nachhaltige Gemeinschaftsverpflegung mit einem hohen Einsatz von Bio- und bioregionalen Lebensmitteln - wie kann das gelingen?
    Die Bio-Musterregion lädt am 29. März 2021 zu einer Informationsveranstaltung über das Pilotprojekt "Mehr Bio in der Gemeinschaftsverpflegung" des MLRs ein. Als Gast-Referent wird Bio-Mentor Bertold Kohm einen Einblick in seine Arbeit in einer Bio- und DGE-Zertifizierten Küche bieten und über seine Erfahrungen im Einsatz von bio-regionalen Lebensmitteln in einer Einrichtung der Gemeinschaftsverpflegung berichten.

  • 15.03.2021: Der Weg Richtung „30-40% Bio“ aus Landessicht

    30-40% Bio in Baden-Württemberg bis zum Jahr 2030 - wie geht das?
    In einer Onlineveranstaltungen der Bio-Musterregionen Biberach und Ravensburg haben drei Referent*innen des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz (MLR) Auskunft zum Status-Quo und über zukünftige Handlungsmöglichkeiten geliefert.  

     

  • 25.01.2021: Direktvermarkterbroschüre 2021

    Das Landwirtschaftsamt Biberach und die Bio-Musterregion Biberach arbeiten an einer Neuauflage der Direktvermarkter-Broschüre der Region. Alle Betriebe mit Betriebszweig Direktvermarktung in der Region werden aufgerufen, an einer Datenerhebung teilzunehmen.

  • 21.01.2021: Detailplanung zum ersten Oberschwäbischen Bio-Markt kann beginnen!

    Die wichtigsten Punkte der Organisation sind unter Dach und Fach. Die Absprachen mit der Stadt sind fixiert, ein Sicherheits- und Parkkonzept inklusive Marktordnung ist aufgestellt. Auch die Zusage von den Staatlichen Schlössern und Gärten zur Nutzung des Klostergartens und die Marktgenehmigung beim Landratsamt stehen.

    Nun können sich die Aussteller anmelden. Haben Sie Interesse?

    Weitere Informationen und das Anmeldeformular finden Sie HIER

  • 07.08.2020: Landrat Heiko Schmid weiht die neuen Fahrrad-Routen ein

    Per Radtour von einem Biohof zum nächsten – so kann nicht nur die schöne Biberacher Landschaft, sondern auch die biologische Landwirtschaft der Region erkundet werden.

    Im Landkreis Biberach gibt es zahlreiche Biobetriebe. Bei unseren beiden Radtouren können nun 5 dieser Betriebe kennengelernt werden. Auch Landrat Heiko Schmid machte sich bereits auf den Weg und weihte zusammen mit Bürgermeister Jürgen Schell die Ingoldinger Route ein.

Termine


 

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